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Eine Java-Datei entspricht einer Java-Klasse und beginnt immer mit einer Klassendefinition,
Beispiel:
public class Person {
... Anweisungen ...
}
Beim Start eines Java-Programms sucht die JVM in der beim Start angegebenen Java-Klasse nach der "main-Methode" und führt deren Anweisungen aus.
Beispiel:
public class PersonTesten {
public static void main(String[] args) {
... Anweisungen ...
}
}
Eine Java-Klasse ist eine Schablone (Blaupause) zur Erstellung von konkreten Objekten.
Vereinfachte Klasse "Person" als Schablone für Objekte:
public class Person {
private String name;
public void setName(String name){
this.name=name;
}
public String getName(){
return this.name;
}
}
Um von einer Klasse Objekte anzulegen, muß eine Variable vom Typ der Klasse deklariert werden und ihr mit Hilfe des new-Operators ein neu erzeugtes Objekt zugewiesen werden. Also zuerst eine normale Variablendeklaration, wobei anstelle des primitiven Typs der Typname der selbst definierten Klasse gewählt wird. Dann per new-Operator eine neue Instanz anlegen.
Testklasse "PersonTest" zum Anlegen von zwei Personenobjekten:
public class PersonTest {
public static void main(String[] args) {
Person p1=new Person();
Person p2=new Person();
p1.setName("Herr A");
p2.setName("Herr B");
System.out.println("Name von Person 1 ist: "+p1.getName());
System.out.println("Name von Person 2 ist: "+p2.getName());
}
}
Instanziierte Objekte werden auf dem Java-Heap gespeichert. Die JVM (Java Virtual Machine) verwaltet diesen Speicherbereich, sie legt dort neue Objekte an und löscht nicht mehr benötigte Objekte. Objektvariable wie "p1" werden als Referenzen gespeichert. Man kann sich das wie eine Fernbedienung vorstellen, die auf den Heap zeigt und Schaltknöpfe für alle Methoden (get, set) eines Objekts enthält. |