Um bei einer Internetrecherche auch nutzbare Informationen zu erhalten, sollte man sich über Art und Funktion der "Suchhilfen" Gedanken machen.
Suchmaschinen
füllen ihre Datenbanken, indem sogenannte Roboterprogramme pausenlos durchs Internet surfen
und jede besuchte Seite nach einem "hauseigenen" Schema auswerten (Titel, Meta-Tags, die ersten 200
Worte,...). Vorteil: Die Roboter erfassen sehr viele Internetseiten in einem kurzen
Zeitraum. Nachteil: Die Bearbeitung erfolgt ohne menschliche Logik. Deshalb werden dem
Suchenden mitunter auch Treffer angeboten, die mit dem Suchbegriff nicht unbedingt viel zu tun haben.
Hier ein paar Suchmaschinen:
Metasuchmaschinen
fragen einfach die Datenbanken von mehreren Suchmaschinen ab. Dadurch ist die durchsuchte
Datenbasis deutlich größer, als die einer einzelnen Suchmaschine. Gleiche Treffer
filtern gute Metasucher natürlich aus.
Hier ein paar Metasuchmaschinen:
WEB-Kataloge
sammeln ihre Daten, indem Menschen durchs Internet surfen und die besuchten Seiten
redaktionell bearbeiten. Der Aufbau der Web-Kataloge hat eine Verzeichnisstruktur. Sie beginnt
mit Oberbegriffen und der Suchende klickt sich immer tiefer, bis er das Gesuchte gefunden hat.
Häufig kann man im Datenbestand der Kataloge auch suchen. Vorteil: Hat man sich
durchgehangelt, dann bieten die Treffer auch wirklich das Gesuchte. Nachteil: Menschen arbeiten
langsamer als Roboter, derhalb sind die Datenbanken der WEB-Kataloge klein.
Hier ein paar WEB-Kataloge: